Das Ersti-Wochenende oder …Braucht ihr noch Zwiebeln?

In dem unglaublichen Verhältnis von 6 Erstis und 7 Oldies machten wir uns freitags auf in den Schwarzwald, um eine idyllisch gelegene Hütte zu beziehen. Davor kam allerdings der „Aufstieg“, der sich im Dunkeln zwar etwas hinzog, durch unsere kompetenten Bergführer aber trotzdem erfolgreich geschafft wurde. Nach der Ankunft und Hütteneinweisung bezogen wir unsere Zimmer, heizten schon mal den Ofen an und freuten uns über die bald gelieferten Einkäufe – darunter 10 Kilogramm Zwiebeln, da die Kunst des übersichtlichen Einkaufszettelschreibens unter geplagten Studenten rarer ist, als man vielleicht denken würde. Bald konnten wir auch schon unser Abendessen genießen – Nudeln mit Tomatensauce . Nachdem wir uns durch einige Spiele kennenlernen konnten und wir die Strukturen und Gremien der Uni nahegebracht bekamen, entschlossen wir uns dazu, einige Spiele zu spielen. Anschließend konnten wir uns also als „Bürger“, „Werwölfe“, „Seherin“ oder auch „Hexe“ gegenseitig umbringen und retten. Nach einigen lustigen Spielrunden kamen dann doch die Philosophen ins uns heraus (das Bier tat sein übriges…) und bescherten uns zu späterer Stunde interessante Gesangseinlagen.

Nach einer mehr oder minder langen „Nacht“ (man möge es auch „Frühmorgen“ nennen) frühstückten wir gemütlich. Die ersten von uns fanden daraufhin den Weg in die Dusche; andere unterhielten sich noch – mit besonderer Vorliebe über „Star Trek“. Um die Landschaft um uns zu genießen brachen wir nachmittags zu einem kurzen Spaziergang – auf asphaltierten Wegen – auf, wobei wir uns über Orientierung im Studium unterhielten und die Themen für unsere späteren Gruppenpräsentationen verteilt wurden. Der Spaziergang wurde zwar etwas länger und die Wege bewegten sich eher zwischen Schlamm und Gras, aber wir sichteten interessante Pilze und bekamen noch schön herbstliche Sonnenstrahlen ab. Wieder in der Hütte angekommen, bereiteten wir unsere philosophischen Präsentationen vor. Nach jeder Menge spannender Referaten und Diskussionen kümmerten wir uns wieder um unsere Nahrungsversorgung: Nudelsalat und Eintopf sollten hergestellt werden wobei interessante Nudel-Kochtechniken entdeckt wurden und die Farbe des Eintopfs wilde Spekulationen auslöste. So schön das Retten und Umbringen des Vortags gewesen war, entschlossen wir uns an diesem Abend dazu, „Wer bin ich?“ zu spielen. Dies beförderte sowohl elementare Bildungslücken zu Tage als auch ungeahnte Talente. Auf einen weiteren Angriff der Werwölfe wurde mit Blick auf die Uhr verzichtet…

Am Sonntag brachten wir die Hütte in Ordnung und versuchten mit der Getränkeabrechnung das Selbe zu tun, während die letzten drei Liter Eintopf und ein paar Zwiebeln verteilt wurden. Einige mussten nun leider hier schon per Auto abreisen. Bei angeregten Gesprächen über unverstandene Rollenspiele, die Vorzüge verschiedener Fernsehserien und den Gott des Waldes begab der Rest von uns sich zum Zug, in dem die Diskussion noch lange anhielt.

Das Ersti-Wochenende hat viel Spaß gemacht – Danke an die Fachschaft!

[Kata] , [Fabian]

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